

Im Rahmen der Rheinland-Pfälzischen Landtagswahlen fanden auch in diesem Jahr erneut die Juniorwahlen statt, bei denen landesweit mehr als 104.000 Schülerinnen und Schüler wahlberechtigt waren.
Zwischen dem 09.03.2026 und dem 18.03.2026 nahm auch unsere Schule mit 316 Wahlberechtigten zum wiederholten Mal an der Juniorwahl teil.
Aus den 15 wahlberechtigten Klassen (alle Klassen ab Stufe 8) engagierten sich 30 Schülerinnen und Schüler als Wahlhelfer/innen und führten die Wahlen sehr gewissenhaft durch. Auch bei der sich anschließenden Auszählung ging das Team sehr konzentriert und verantwortungsvoll vor.
Beim Schulergebnis fällt auf, dass sich der Trend zur Wahl extremer Parteien, der bereits bei der Bundestagswahl im letzten Jahr zu verzeichnen war, anhält.
Allerdings lag bei der Juniorwahl zur Landtagswahl die AfD mit knapp 29 % deutlich vor der Linken mit knapp 13 %. Die CDU, die aus der Landtagswahl als Sieger hervorging, kam in unserer Schule auf nur 12,6 %, gefolgt von der SPD mit 11,1 % und der Tierschutzpartei mit 8,9 %. Im Gegensatz zur Landtagswahl kamen die Freien Wähler in unserer Schule mit 7,8 % über die 5 %-Hürde. Alle anderen antretenden Parteien hätten auch bei der Juniorwahl in Mendig nicht den Einzug ins Parlament geschafft.
Bildquelle Foto Dennis Bloch: https://www.blick-aktuell.de/Berichte/Wahlkreis-11-Dennis-Bloch-AfD-657331.html
Obwohl das Wahlergebnis unserer Schule abweicht vom Wahlverhalten der unter 25-Jährigen, ist es doch bemerkenswert, dass die AfD auch bei dieser Wählergruppe mit 21 % auf Platz 1 liegt.
Laut der Politikwissenschaftlerin Anna-Sophie Heinze von der Universität Trier, die seit Jahren zum Thema Jugend und Rechtsextremismus forscht, schneidet die AfD bei jungen Wählern deshalb so gut ab, weil diese Partei es verstanden hat, junge Menschen über ihr primäres Informationsmittel – nämlich Social Media – zu erreichen. Außerdem werde die Partei von jungen Menschen immer mehr als eine Partei wie jede andere wahrgenommen, der die jungen Menschen auch zunehmend zutrauten, ihre Probleme zu lösen. Zudem habe es die AfD verstanden, das Thema Bildung, das für viele junge Menschen ein zentrales Thema ist, im Wahlkampf mit dem Thema Migration zu verbinden und in der Migration den Grund für die zunehmende Kriminalität an Schulen zu sehen.
(Quelle: www.swr.de)

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