REALSCHULE PLUS

Wir über uns

Die heutige Realschule plus in Mendig ist hervorgegangen aus der Fusion der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Realschule und der ehemaligen Geschwister-Scholl-Schule. 2010 wurden die alten Schulen aufgelöst und die neue kooperative Realschule plus Mendig gegründet. 2012 erhielten wir dann unser AngebotsPLUS: die Fachoberschule.

Somit können unsere Schüler unter einem Dach die Berufsreife, den qualifizierten Sekundarabschluss I und die Fachhochschulreife erreichen.

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!

UNSERE REALSCHULE PLUS UND FACHOBERSCHULE

BERUFSREIFE

Praxis erfahren – Kompetenz steigern

Viele Schülerinnen und Schüler (bzw. ihre Eltern) sehen es als Ziel an, das Abitur zu erreichen, weil sie glauben, dass nur über ein Studium Erfolg im Beruf und Glück im Leben zu erreichen sind.

Häufig kommen dabei zu enge Vorstellungen über die vielfältigen Möglichkeiten – auch Verdienstmöglichkeiten –, die die Arbeitswelt bietet, mit falschen Vorstellungen über den Alltag in den Betrieben zusammen. Die meisten Jugendlichen äußern zwei Berufswünsche, obwohl es mit etwa 350 Ausbildungsberufen eine riesige Auswahl gibt. Die Realschule plus setzt mit der Berufs­orientierung hier ein klares Zeichen. Durch Praktika, das Berufswahlportfolio und die Zusammenarbeit mit den vielfältigen Kooperationspartnern aus der Wirtschaft, den Kammern, der Bundesagentur für Arbeit usw. wird der Blick geweitet hin zu der Vielfalt der Möglichkeiten, die die Berufswelt bietet. So hat jede und jeder die Chance, den richtigen Beruf zu finden.

QUALIFIZIERTER SEKUNDARABSCHLUSS I

ORIENTIERUNGSSTUFE

Orientierungsstufe

In unserer kooperativen Realschule werden die Jugendlichen nach der gemeinsamen Orientierungsstufe in abschlussbezogenen Klassen unterrichtet. Dabei achten die Lehrkräfte in jedem Schuljahr darauf, ob nicht Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgang, der zum Sekundarabschluss I führt, wechseln können.

 

Mit der Realschule plus aufsteigen

In der Orientierungsstufe wird in der Realschule plus nach der gleichen Stundentafel wie im Gymnasium unterrichtet. Dies stärkt die Durchlässigkeit zwischen den Schularten und damit die Aufstiegsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler nach der 10. Klasse in einem zweijährigen Bildungsgang die Fachhochschulreife erreichen.

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GANZTAGSSCHULE

Unsere Ganztagsschule – Informationen zu unserem Angebot am Nachmittag

Falls Sie gerade denken: „Mein Kind soll den ganzen Tag in die Schule?!“ Keine Sorge! Neben dem Lernen soll das Leben nicht zu kurz kommen. Darum stehen zur Freizeitgestaltung viele verschiedene Angebote zur Verfügung!

  • Ein Ruheraum zum Entspannen, Meditieren oder einfach nur zum Dösen
  • Eine Spielegarage voll mit Bällen, Spielen und Tischtennisschlägern
  • Ein Schulhof mit vielen grünen Flächen und Spielmöglichkeiten
  • Eine Bücherei zum Schmökern, Informieren, Bücherausleihen und Ruhe genießen

 

Warum sollte Ihr Kind die Ganztagsschule besuchen?

  • Ihr Kind erhält ein zusätzliches Bildungsangebot.
  • Ihr Kind erhält ein vollwertiges und ausgewogenes Mittagessen.
  • Ihr Kind erfährt ein zusätzliches Angebot des sozialen Lernens in der Gemeinschaft.
  • Ihr Kind wird über den Regelunterricht hinaus gefördert.
  • Ihr Kind bekommt Unterstützung und Hilfen während der Lernzeiten.
  • Ihr Kind erhält kreative Angebote aus den Bereichen Sport, Kunst, Musik und IT.

 

Aber das muss man wissen!

  • Die Schule kann kein Ersatz für das Elternhaus sein!
  • Eltern haben nach wie vor die Aufgabe, Erziehung zu gewährleisten und schulische Angelegenheiten zu unterstützen!
  • Eltern müssen weiterhin auf ihre  Kinder einwirken, so dass Arbeitshaltung, Sorgfalt, Zuverlässigkeit und das soziale Verhalten stimmen!
  • Wer zur Ganztagsschule angemeldet ist, verpflichtet sich zum regelmäßigen Besuch!

 

„Verpflichtender Besuch“ der GTS

Die schulrechtlichen Vorschriften sind die gleichen wie morgens,
Entschuldigungen sind vor Unterrichtsbeginn, auch tele- fonisch, abzugeben.
Unentschuldigtes Fernbleiben vom Nachmittagsunterricht wird unter Fehlstunden vermerkt.

Beurlaubungen für den Nachmittagsunterricht können nach vorheriger Rücksprache ausgesprochen werden (z.B. Arztbesuche, Firm- und Konfirmationsunterricht, o. Ä.).

Unsere Empfehlung:
ein vollwertiges und leckeres Mittagessen

In unserer modernen und freundlichen Mensa können die Kinder montags bis donnerstags zwischen 13.05 Uhr und 13.45 Uhr zu Mittag essen.

Unser Cateringpartner L&D bietet leckere und abwechslungsreiche Gerichte an. Für 3,- Euro bzw. 1,- Euro kann Ihr Kind somit ausgewogen essen und kann gestärkt das Ganztagsangebot am Nachmittag wahrnehmen.

Über die Schule oder unten stehend erhalten Sie das Anmeldeformular, welches ausgefüllt bei uns abgegeben oder per Post direkt zu L&D geschickt werden kann. Alle weiteren Informationen erfolgen direkt durch L&D.

> zur Webseite
> Antrag Schulverpflegung
> FAQ Mittagessen
> zum Login des Portals

Ablauf und Organisation unserer Lernzeit

Die Lernzeit beginnt montags bis donnerstags pünktlich um 13.45 Uhr. Während dieser Zeit stehen den Schülern Lehrer oder Fachkräfte zur Verfügung, die bei Fragen gerne Anleitungen geben und die Kinder beim selbstständigen Lösen der Aufgaben unterstützen.
Wenn alle Aufgaben erledigt sind, starten die Projekte.
So hat jeder Schüler Zeit, seine Arbeit vollständig zu erledigen.

Donnerstags starten die Projekte fest um 14.30 Uhr.

Verhalten während der Lernzeit

  • Betrete den Raum leise und suche dir einen Platz.
  • Alle Arbeiten werden still erledigt.
  • Schulplaner immer bereitlegen.
  • Arbeite zügig und ordentlich.
  • Hake erledigte Aufgaben im Hausaufgabenheft ab und lege sie dem betreuenden Lehrer oder deiner Fachkraft vor.

 

Unsere Erwartungen an Eltern

  • Sie sorgen für den regelmäßigen Besuch ihrer Kinder.
  • Sie versorgen ihre Kinder mit notwendigen Materialien.
  • Sie unterstützen ihre Kinder und nehmen positiven Einfluss auf ihre Arbeitshaltung.

 

Unsere Erwartungen an Schüler:

  • regelmäßiger Besuch
  • aktive Mitarbeit
  • Zuverlässigkeit
  • Hausaufgaben, die während der Lernzeit nicht fertiggestellt werden konnten, sollten zuhause beendet werden
  • Üben und Lernen für z.B. Klassenarbeiten muss auch zuhause stattfinden

 

Unsere Erwartungen an Lehrer

  • Hilfestellungen
  • interessante AG-Angebote
  • individuelle Förderung
  • ruhiges Arbeitsklima
GTS-Heft

Heft zur Ganztagsschule

WAHLPFLICHTBEREICH

DER NEUE WAHLPFLICHTBEREICH

Die neuen Fächer Wirtschaft und Verwaltung, Hauswirtschaft und Sozialwesen, Technik und Naturwissenschaft sowie daneben das Fach Französisch bilden die Schwerpunkte des Wahlpflichtbereichs.
In einem Orientierungsangebot in der Klassenstufe 6 erhalten alle Schüler, die nicht das Fach Französisch gewählt haben, einen ersten Einblick in die Arbeitsweisen und fachlichen Inhalte der neuen Fächer.  Danach entscheiden sich die Schüler für eines der drei Fächer. Das ausgewählte Fach wird ab der Klassenstufe 7 bis zur Klassenstufe 10 unterrichtet.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit ab der 6. Klasse Französisch zu wählen. Französisch wird durchgängig unterrichtet, um die Anschlussmöglichkeiten zu anderen Bildungswegen zu gewährleisten.

In jedem Fach des Wahlpflichtbereiches sind Berufsorientierung (BO), Informatische Bildung (IB) und Ökonomische Bildung (ÖB) als Unterrichtsprinzipien verankert. Die schuleigenen Angebote unterstützen die Profilbildung und die Kontinuität regionaler Ausprägungen unseres Schulstandortes.

Unsere Wahlpflichtangebote

um mehr zu erfahren bitte auf das Wahlpflichtfach klicken

Wer kann Französisch wählen?

Das Wahlpflichtfach Französisch in der Realschule plus spricht Schüler an, die sprachlich begabt sind und Freude am Erlernen einer Fremdsprache haben. Die Noten in Englisch und Deutsch sollten nicht schlechter als befriedigend sein.

 

Warum sollte man Französisch wählen?

Die Nähe zu Frankreich, Luxemburg, Belgien motiviert, Französisch zu wählen.
Wer nach dem 6. oder nach dem 10. Schuljahr zu einem allgemeinbildenden Gymnasium wechseln möchte, hat einen Vorteil, wenn er Französisch gelernt hat.

Voraussetzung für die Allgemeine Hochschulreife ist das Erlernen einer 2. Fremdsprache. Wer in der Realschule plus Französisch wählt, hat diese Voraussetzung erfüllt.

 

Ziele des Wahlpflichtfachs Französisch

Die Schüler zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation und zum selbstständigen Handeln in der französischen Sprache zu befähigen.
Unterrichtsprinzipien sind: Berufsorientierung, Ökonomische Bildung, Informatische Bildung

 

Sonderstellung des Fachs Französisch im Vergleich zu den anderen Wahlpflichtfächern

Die Schülerinnen und Schüler haben im 6. Schuljahr die Möglichkeit, die Wahlpflichtfachbereiche der Schule wechselweise kennen zu lernen, um sich dann am Ende endgültig auf einen Bereich festzulegen. Dies trifft auf das Fach Französisch nicht zu. Französisch wird von Klasse 6 bis Klasse 10 durchgängig unterrichtet, so dass die Schüler, die dieses Fach wählen, in die anderen Wahlpflichtfächer nicht „hineinschnuppern“ können. Allerdings ist für sie eine Umwahl am Ende des 6. Schuljahres möglich.

Das Wahlpflichtfach Hauswirtschaft und Sozialwesen nimmt das
häusliche, soziale, gesellschaftliche und berufliche Umfeld in seiner
Gesamtheit in den Blick, um

  • einen eigenen Lebensstil zu entwickeln (gesundheitsförderlich/
    sozial verantwortlich/ bedürfnisgerecht),
  • persönliche Ressourcen effektiv einsetzen zu können,
  • Strategien zu entwickeln, Beruf und Leben in Einklang zu bringen.

Das Wahlpflichtfach fördert und pflegt insbesondere soziales Interesse und Engagement. Über den allgemeinbildenden Auftrag hinaus bietet das Fach die Chance, Interesse für Dienstleistungsberufe in den Bereichen Erziehung, Gesundheit, Hauswirtschaft und Sozialwesen zu fördern.

Einsatzfelder sind u.a. professionelle, verantwortungsvolle
Wirtschaftsführung in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung, Sozialstationen, Kranken- und Rehabilitationseinrichtungen, Tagungsstätten, Hotels, Restaurants und Dienstleistungszentren.

Das Wahlpflichtfach Technik und Naturwissenschaft beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, im Wesentlichen mit der technischen Umsetzung naturwissenschaftlicher Gesetze.

In einem problemorientierten Ansatz wird nach Lösungen, Strategien und Erklärungen geforscht.  Hierbei steht nicht nur der Umgang mit der wissenschaftlichen Methode im Vordergrund, sondern auch der kritische Umgang mit Problematiken unserer technisierten Welt und deren Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft. Technik und Natur beobachten, erklären, nutzen, gestalten und beurteilen sind die Kernkompetenzen, die im Wahlpflichtfach TuN eine zentrale Rolle spielen.

Methoden und Kompetenzen

Der Unterricht im Fach Technik und Naturwissenschaft …

  • schafft eine sachliche Orientierung in den Bereichen des Stoff-, Energie- und Informationsumsatzes
  • führt ein in die fachspezifischen Methoden und Arbeitsformen wie z. B. Planung, Konstruktion, Analyse, Fertigung, Experiment etc.
  • vermittelt Kenntnisse über Strukturen, Funktionen und Wirkzusammenhänge in Systemen und Prozessen in Natur und Technik;
  • fördert Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit vorhandenen Ressourcen, Umwelt und Technik;
  • ist handlungsorientiert und fördert die Kreativität.

Ziel des Unterrichts im Fach Wirtschaft und Verwaltung ist es, die Schüler zu einem selbstverantwortlichen Handeln in einer stets komplexer werdenden Wirtschafts- und Arbeitswelt zu befähigen.

Die Lernenden entwickeln in diesem Fach Kompetenzen, um in ökonomisch geprägten Lebenssituationen bedürfnisgerecht und sozialverträglich zu agieren. So wird beispielsweise bereits in der Jahrgangsstufe 6 der Umgang mit dem Taschengeld und den eigenen Bedürfnissen thematisiert.

In den darauffolgenden Jahrgangsstufen beschäftigen sich die Schüler u.a. mit Aspekten von Werbung und Verbraucherschutz, mit Abläufen in Unternehmen und verschiedenen Unternehmensformen, Preisbildung, unterschiedlichen Wirtschaftsordnungen sowie Formen der Arbeitsteilung und Globalisierung. In Abhängigkeit vom Alter und Entwicklungsstand der Lernenden findet ausgehend vom individuellen ökonomischen Handeln schließlich eine Analyse wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse statt. Die Jugendlichen erhalten somit Einblicke in wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Zusammenhänge und entwickeln die Fähigkeiten wirtschaftspolitische Entscheidungen zu beurteilen und sich aktiv im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben einzubringen.

Viele Unterrichtsthemen dieses Faches knüpfen an erfahrbaren Lebensbereichen der Jugendlichen an, wodurch ihre Motivation und Lernbereitschaft gefördert wird und eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben ermöglicht wird. Im Rahmen von Betriebserkundungen und Expertenbefragungen können die Schüler ihre Interessen und Fähigkeiten erproben und weiterentwickeln und ihre Berufsentscheidung vorbereiten.

Die Teilnahme am Unterricht des Fachs Wirtschaft und Verwaltung erleichtert insbesondere den Übergang in Berufe im kaufmännischen und im Verwaltungsbereich und legt ein gutes Fundament für die Fortsetzung der Schullaufbahn im wirtschaftskundlichen Bildungsgang der Fachoberschule, der Berufsfachschule oder des Wirtschaftsgymnasiums.

Schuleigene Angebote

Um mehr zu erfahren bitte auf das Angebot klicken

Das schuleigene Fach wird ab der Klassenstufe 8 in zwei Wochenstunden angeboten. Es werden Inhalte aus den Fächern Bildende Kunst und Musik im halbjährlichen Wechsel unterrichtet, so dass dieses Fach für Schülerinnen und Schüler geeignet ist, die ein kreatives Interesse und eine gestalterische Begabung haben.

Das projektorientierte Arbeiten stellt den Schwerpunkt dar: beispielsweise kann im ersten Halbjahr eine Epoche der Bildenden Kunst in Theorie (Bildbetrachtung, Künstlerbiographien, soziale und geistige Strömungen der verschiedenen Zeitalter) und Praxis (künstlerische Techniken, Stilmerkmale, Motive) erarbeitet werden. Im zweiten Halbjahr werden dann Schwerpunkte der Musik (zum Beispiel Instrumentenkunde, Gesang, Musiker oder Musikrichtungen) Inhalt des Faches sein.

Ästhetische Gestaltung und Gesellschaft bereitet in vielfältiger Weise auf ein künftiges Berufsleben vor. Teamorientiertes Arbeiten, handwerkliches Geschick, gestalterisches Einfühlungsvermögen und das Präsentieren der Arbeitsergebnisse vor größeren Gruppen sind nur einige der Fähigkeiten, die in besonderem Maße gefördert werden und die im modernen Berufsleben eine immer größere Rolle spielen.

In der heutigen Zeit ist es in nahezu allen Berufen und wissenschaftlichen Zweigen notwendig, sich der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sicher zu bedienen. Grundkenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und computergestützter Präsentation sind für alle Schülerinnen und Schüler ebenso notwendig wie ein sicherer Umgang mit dem Internet und dem E-Mail-Verkehr. Daher wird Informatische Bildung in alle Wahlpflichtbereiche von der 7. Klassenstufe an integriert. In der Klassenstufe 6 ist die Informatische Bildung als eigenständiger Bereich ausgelagert, damit im Block konzentriert eine tragfähige Grundlage für die späteren Klassenstufen gelegt werden kann.

Gleichzeitig werden alle Schüler durch die Grundlagenschulung auf den Europäischen Computerführerschein (ECDL) in der Basisversion vorbereitet. Dieses Zertifikat kann an unserer Schule erworben werden. Spezielle Vorbereitungskurse werden neben dem regulären Unterricht angeboten. Für besonders leistungsstarke und interessierte Schüler besteht darüber hinaus die Möglichkeit, Informatik als eigenständiges Wahlpflichtfach ab der Klassenstufe 7 zu wählen. Aufbauend auf die Grundlagen werden die Inhalte vertieft und stärker theoretisch unterbaut. Außerdem rücken Multimedia, Datenbanken und Programmierung in das Zentrum des Unterrichts. Gute Kenntnisse in Mathematik, die Freude am Arbeiten mit dem PC sowie die Fähigkeit zu logischem und analytisch-algorithmischem Denken sind Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Arbeit im Wahlpflichtfach Informatik.

Für diese Schülerinnen und Schüler bietet es sich an, den Europäischen Computerführerschein in der Vollversion abzulegen.

Im Technischen Zeichnen geht es in erster Linie darum, die Schüler zur technischen Kommunikation zu befähigen. Diese Kompetenz ist grundlegend für die spätere Ausbildung in einem handwerklichen oder technischen Beruf.

Technische Kommunikation heißt, technische Informationen müssen verstanden, interpretiert oder selbst formuliert werden. Im Technischen Zeichnen lernen die Schüler somit, Zeichnungen (Pläne, Montageanleitungen u.a.) zu lesen, selbst als Skizze zu planen und genau auszuführen. Durch die fachspezifischen Arbeitsmethoden im Technischen Zeichnen lernen die Schüler räumlich-funktional zu denken und über einen längeren Zeitraum hin konzentriert zu arbeiten. Das Ziel ist es, die Arbeiten sauber, exakt und rationell zu erstellen. In allen Klassenstufen erfolgt dabei eine horizontale Vernetzung mit den Geometriethemen des Mathematikunterrichts. Durchgängig wird auf allen Klassenstufen neben den Zeichnungsnormen und Konstruktionsverfahren, Architekturgeschichte unterrichtet, so dass von der Antike bis zur Postmoderne die wichtigsten Baustile behandelt und anhand eigener Konstruktionszeichnungen vertieft werden.

Die zentralen Themen, die in aufsteigenden Schwierigkeitsniveaus auf allen Altersstufen behandelt werden, sind z.B.:

  • Die geometrischen Grundkonstruktionen
  • Ornamente
  • Die Parallelprojektion (DTP)
  • Die Schnittdarstellungen
  • Computerunterstütztes Zeichnen (Geometrieprogramme und CAD)


Voraussetzungen:
mindestens befriedigende Leitungen im Fach Mathematik und die Freude an technischen Dingen und Zusammenhängen.

AG-ANGEBOT

AG-Angebot im Schuljahr 2018/2019

Aus 7 verschiedenen Arbeitsgemeinschaften können die Schüler/innen auswählen und sich so ihren persönlichen Freizeitfahrplan für den Nachmittag zusammenstellen.

  • Die AGs müssen angemeldet werden und sind verpflichtend, das heißt: Fehlzeiten müssen entschuldigt werden.
  • Die AG Leiter sind Lehrer und geschulte Personen aus Vereinen oder selbständigen Bereichen.
  • Freitags findet kein AG-Angebot statt.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass unsere Mensa, die von der Firma L&D Catering betrieben wird, auch den Halbtags-Schülern zur Verfügung steht.

SCHULHUND AG

Ein Schulhund für die Realschule plus und Fachoberschule Mendig

Seit dem Schuljahr 2018/19 setzen wir einen Schulhund an unserer Schule ein. Frau Mommertz hat mit ihrer Australian-Shepherd-Hündin Nela die zeitintensive und umfangreiche Ausbildung zum Schulhund-Team absolviert und ein pädagogisches Konzept erstellt, sodass einem Einsatz der beiden nichts mehr im Wege steht.

Nela kommt natürlich nicht mit zur Schule, weil ihr zu Hause zu langweilig ist, sondern weil nachgewiesen wurde, dass Schulhunde

  • soziale Interaktionen und Beziehungen in der Schule verbessern
  • zu einer positiven Stimmung, Entspannung und mehr Motivation beitragen
  • psychischen und physischen Stress reduzieren
  • das Selbstbewusstsein stärken
  • den respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen fördern
  • u.v.a.m.

Hundegestützte Pädagogik hat das Ziel, durch den systematischen Einsatz von ausgebildeten Hunden in der Schule die Lernatmosphäre und das Sozialverhalten zu verbessern und die individuelle Leistungsfähigkeit der Schüler zu steigern (Heyer/Kloke, 2011). Nela hat somit eine pädagogische, psychologische und sozialintegrative Wirkung auf unsere Schulgemeinschaft.

 

Ausbildung bestanden!

In der Zeit von November 2017 bis Mai 2018 drückten Frau Mommertz und Nela die Schulbank. In Bernkastel Kues am Institiut für Tiergestützte Pädagogik lag der Focus der Ausbildung darauf, dass die Hundeführer lernten, wie ihre Hunde kommunizieren, welche Bedürfnisse sie haben und natürlich wie die Tiere kind- und hundgerecht in der Schule eingesetzt werden können. Natürlich hat das Lernen damit noch kein Ende. Die beiden werden sich weiterhin regelmäßig fortbilden und überprüfen lassen.

Steckbrief

Name: Nela
Geburtsdatum: 17.12.2015
Geschlecht: weiblich
Rasse: Australian Shepherd
Größe: 43 cm
Gewicht: 12 kg

Eigenschaften:

  • freundlich
  • aufmerksam
  • neugierig
  • verspielt

Hobbies/Ich mag:

  • Mantrailing
  • Ball fangen
  • Spazieren gehen
  • Mit anderen Hunden spielen

Ich mag nicht:

  • Krach
  • Streit
  • Katzen

BIG BAND KLASSE

Liebe Eltern der neuen Fünftklässler,

seit dem Schuljahr 2010/2011 bieten wir ein innovatives Unterrichtskonzept an:
In der fünften Klasse der Orientierungsstufe sollen alle Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit haben, ein Instrument innerhalb einer Big-Band-Klasse zu erlernen.
Diese Klasse wird nicht nur Schulklasse, sondern gleichzeitig ein musizierfähiges Orchester sein.

Ihrem Kind eröffnen sich dadurch viele Vorteile, die nicht nur im musikalischen Bereich liegen. In Bläserklassen entsteht in der Regel eine besondere Qualität der Klassengemeinschaft, von der alle Kinder in vielerlei Hinsicht profitieren.

 

Was ist eine Big-Band-Klasse?

Im Gegensatz zu den bekannten Bläserklassen orientiert sich die Big Band-Klasse an der klassischen Big Band-Besetzung:

  • Tenor-Saxophon
  • Alt-Saxophon
  • Trompete
  • Posaune
  • Klavier
  • E-Gitarre
  • E-Bass
  • Schlagzeug

Im ersten Jahr werden die Grundvoraussetzungen für das Instrumentalspiel vermittelt. Das Repertoire wird dann um Jazz und Swing-Titel erweitert und die Grundlagen der Jazz-Improvisation eingeübt.

 

Welche Ziele verfolgt die Big Band-Klasse?

In der Big-Band-Klasse lernen alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse ein Musikinstrument. In den 2 Jahren (5. und 6. Klasse) des Projekts werden die Grundlagen des Spiels auf dem Instrument sowie die dazu nötigen theoretischen Kenntnisse wie z.B. Noten lesen vermittelt. Schwerpunkt ist hier das gemeinsame Musizieren von Anfang an. Neben dem Spaß an der Musik und der Notwendigkeit, genau auf die anderen zu hören, werden dabei auch Teamgeist, Konzentrationsfähigkeit und Sozialverhalten geschult. Das wirkt sich meist auch positiv auf das Lernverhalten in anderen Fächern aus.

 

Für welche Kinder ist die Big Band-Klasse geeignet?

Die Big Band-Klasse spricht Schülerinnen und Schüler an, die Lust haben, mit ihren Mitschülern gemeinsam Jazz, Blues, Pop, Soul, Rock uvm. zu spielen. Schüler, die sich für ein Blasinstrument entscheiden, sollten keine Vorerfahrungen besitzen, damit alle „bei Null“ anfangen. Bei den Instrumenten E-Gitarre, E-Bass, Klavier und Schlagzeug sind hingegen Vorkenntnisse von Vorteil, aber nicht Voraussetzung.

 

Wie werden die Instrumente zugeordnet?

In den ersten Wochen bekommen die Schülerinnen und Schüler alle Instrumente einer Big Band-Klasse vorgestellt. Außerdem beobachten die Musiklehrer die körperliche Eignung sowie die Stärken der Schüler bei Höraufgaben, rhythmischen Übungen und ersten Spielversuchen. Dann werden die Instrumente so zugeordnet, dass ein schneller Lernerfolg zu erwarten ist.

 

Was kostet die Teilnahme an der Big Band-Klasse?

Die Eltern melden ihr Kind verbindlich für zwei Jahre in der Big-Band-Klasse an. Für Miete, Reparaturen und Ersatzbeschaffungen sowie den Kauf von Notenmaterial zahlen sie monatlich einen Unkostenbeitrag von 20 Euro. Außerdem gehört zur Anfangsinvestition die Anschaffung eines Lehrwerks zum Preis von ca. 20 Euro.

 

Wie kann ich mein Kind für die Big Band-Klasse anmelden?

Bei der Anmeldung zur Realschule plus füllen Sie ein einfach zusätzliches Formular aus. Bitte sprechen Sie unsere Damen des Sekretariats an.

 

Wer unterrichtet die Big Band-Klasse?
Wie geht es nach der 6. Klasse weiter?

Interessierte Schülerinnen und Schüler haben auch nach der 6. Klasse die Gelegenheit, an der Schule weiter zu musizieren. Neben der Schulband wird auch eine Big-Band-AG angeboten. Außerdem helfen wir, falls erwünscht, bei der Vermittlung qualifizierter Privatlehrer zur weiteren Ausbildung auf dem Instrument.

Der Instrumentalunterricht wird von unseren Musiklehrern sowie von Musikschullehrern der Kreismusikschule Mayen-Koblenz erteilt.

BigBandHeft
BigBand Heft

DIE ANMELDUNG AN DER FOS

Die Anmeldung an der FOS

Die Aufnahmevoraussetzungen zur FOS sind:

  • Qualifizierter Abschluss der Sekundarstufe I (Mittlere Reife) mit der Durchschnittsnote von 3,0 (über alle Fächer). Keines der Fächer Mathematik, Englisch und Deutsch darf schlechter als „ausreichend“ bewertet sein
  • oder Versetzung in die Klasse 11 (Oberstufe) eines Gymnasiums oder einer IGS
  • Die Anmeldung erfolgt mit dem Halbjahreszeugnis der Klassenstufe 10 in der Zeit vom 01.02. bis 01.03..
    Ein Praktikumsplatz muss vor Schuljahresbeginn der Klasse 11 bis zum 31.05. nachgewiesen werden.
  • Das Abschlusszeugnis der Klasse 10 muss die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen.

Alle notwendigen Unterlagen erhalten Sie mit der Orientierungsmappe in unserem Sekretariat oder >hier.

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