
Nach einer langen Nachtfahrt im Reisebus sind unsere 24 Wintersportler (12 Schülerinnen und 12 Schüler) heute Morgen sicher in Götzens gelandet. Die Müdigkeit steckte zwar allen etwas in den Knochen, aber der Anblick der verschneiten Alpen bei strahlendem Sonnenschein hat sofort die Lebensgeister geweckt!
Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Organisation: Nachdem die Zimmer bezogen waren, ging es direkt zur Materialausleihe. Dank der professionellen Unterstützung unserer drei Begleiter und Skilehrer – Frau Adams, Herr Fuchs und Frau Engel – ist nun jeder mit perfekt sitzenden Skischuhen und frisch gewachsten Brettern ausgestattet.
Um die müden Beine nach der Busfahrt wieder in Schwung zu bringen, haben wir am Nachmittag eine kleine Wanderung durch die winterliche Idylle unternommen. Die Vorfreude auf den morgigen ersten richtigen Skitag ist riesig! Jetzt heißt es aber erst einmal: Ab in die Federn und Schlaf nachholen.
Morgen früh heißt es: Ab auf die Piste!“
Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück hieß es heute endlich: Rein in die Skischuhe und ab in den Skibus! Unser Ziel war die Mutterer Alm, die uns mit besten Bedingungen empfing.
Nach einem spielerischen Aufwärmprogramm, das die letzten müden Knochen munter machte, ging es in die Gruppen:
Nach einer wohlverdienten Stärkung auf der Hütte wurde das Erlernte am Nachmittag vertieft und gefestigt. Glücklich, aber sichtlich gezeichnet vom Sport an der frischen Luft, kehrten wir am späten Nachmittag ins Hotel zurück.
Nach der heißen Dusche und einem kräftigen Abendessen wartet nun noch ein Highlight: Die feierliche Wahl des „Tageshelden“ und die amüsante Ernennung des witzig gemeinten „Depp des Tages“.
Nach dem gestrigen Schock startete der Morgen trügerisch entspannt, doch die Sinne waren geschärft. Wir wussten: Der Tiroler Mörder – nun bekannt unter seinem bedrohlichen Alias „Leilos Meilos“ – würde nicht ruhen.
Die Falle schnappte an der Nockspitzbahn zu. Kaum hatte sich die Profigruppe dort abgesetzt, geschah das Unfassbare: Sabotage! Die Bahn wurde stillgelegt, und die Gruppe „Bruchpiloten“ saß in der Falle. Während der Rest der Gruppe unter den unbestechlichen Argosaugen von Frau Engel und Frau Adams an der Technik feilte, begann für die Bruchpiloten ein gefährliches Manöver. Unter dem persönlichen Schutz von AgentFuchsversuchten sie, die gesperrten Verbindungswege zu überwinden, während „Leilos Meilos“ bereits ihre Fährte aufgenommen hatte.
Erst durch die geschickte Ausnutzung der gesamten Tiroler Infrastruktur gelang die Wiedervereinigung. Beim Mittagessen schien die Welt bei Schinken-Sahne-Spätzle kurzzeitig wieder heil zu sein – doch der Mörder spielt ein falsches Spiel. Er versuchte, Marius’ Laktoseintoleranz als biologische Waffe gegen ihn einzusetzen! Schon gestern hatte der Schurke versucht, Marius durch Manipulation von der Gruppe zu separieren, doch dieser durchschaute den Plan messerscharf.
Der finale Showdown folgte am Nachmittag: Da auch die Bahn in Mutters vom Verfolger lahmgelegt wurde, mussten die frischgebackenen Skidetektive über sich hinauswachsen und ihre Talabfahrt meistern. Die zurückgelassenen Agenten Onur, Alexandra, Fabienne, Leon, Tom, Marius und Amy kämpften um ihr Wohl und versuchten alle Gruppenutensilien zu sichern.
Als die Lage aussichtslos schien, griff die österreichischeGendarmerie ein. In einer spektakulären Aktion entsandte sie eine Rettungsgondel, die die Gruppe aus der Gefahrenzone evakuierte. Erschöpft, aber vereint und wohlauf, erreichten alle das Hotel. Das Böse ist fürs Erste besiegt, doch die Schatten von „Leilos Meilos“ sind lang.
Soll sich morgen herausstellen, dass es einen Maulwurf im Hotel gibt, oder findet die Gruppe eine verschlüsselte Nachricht in ihrem Skischuh?
Nun gilt es neben dem Abendessen die in den Hintergrund geratenen Tagesaufgaben (1. mache jemandem ein ernst gemeintes Kompliment; 2. bereite einen Gruppen-Clubtanz vor) zu präsentieren.
Der letzte Tag unserer wunderbaren Tour begann mit einem wehmütigen Moment, da unsere Gruppe leider mit einer Person weniger in Richtung Skigebiet aufbrach. Eine unserer Skiathletinnen musste die Reise aufgrund ihrer Verletzung beim Rodelausflug am Mittwoch vorzeitig abbrechen und hat bereits heute Morgen die Heimreise angetreten. An dieser Stelle schicken wir einen besonders warmherzigen Gruß an unsere Skifreundin und wünschen ihr von Herzen die beste Genesung.
Der Rest der Gruppe verbrachte einen wundervollen Vormittag auf der Mutterer Alm. Dieses familienfreundliche Skigebiet besticht durch seine breiten, sonnigen Abfahrten und bietet einen spektakulären Ausblick auf das Inntal sowie die gegenüberliegende Nordkette.
Nach der stärkenden Mittagspause wurde es noch einmal spannend, als die große Abschlussralley durch das Skigebiet startete. In verschiedenen Gruppen mussten wir beweisen, dass wir sowohl Kopf, Körper als auch Geist beherrschen, um die vielfältigen Aufgaben im Schnee zu lösen. Die feierliche Krönung der Gewinner findet heute Abend im Rahmen unseres letzten gemeinsamen Beisammenseins statt.
Ein weiterer Höhepunkt wartet nach dem Abendessen auf uns: Alle Teilnehmer erhalten ihre offizielle Skiurkunde. Dieses Dokument bestätigt und besiegelt hochförmlich das Erlernen oder die erfolgreiche Verbesserung des skifahrerischen Könnens in dieser Woche.
Anschließend heißt es dann leider Koffer packen, um für die morgige Abreise bereit zu sein. Im Laufe des Vormittages werden wir Olympioniken schließlich die Heimreise in Richtung Mendig antreten.
Wir sagen tschüss Österreich – wir kommen gerne wieder und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
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